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Der südwestliche Teil der Basilikata ist ein verstecktes Juwel Süditaliens. Die Region ist reich an Naturschätzen und zeichnet sich durch ihre Wälder, Feldwege, alte Dörfer und unberührte Küstenlandschaft aus. Wer hier urlaubt, kann am Strand entspannen, im Nationalpark Pollino sportlich aktiv werden oder sich einfach zurücklehnen und die Kulisse genießen.

Die südwestliche Basilikata hat 175.000 EinwohnerInnen in 56 Gemeinden. Von der Tyrrhenischen Küste und dem bezaubernden kleinen Küstenort Maratea bis hin zum beeindruckenden Nationalpark Pollino mit seinen seltenen Baumsorten, ist die südwestliche Basilikata eine der authentischsten ländlichen Regionen Italiens. Vielen ist Basilikata auch unter dem Namen Lukanien bekannt.

Alltagskultur in der südwestlichen Basilikata

Wer in die südwestliche Basilikata reist, hat die Gelegenheit, kleine Dörfer zu entdecken, die in völliger Harmonie mit der sie umgebenden Landschaft existieren. Jedes Dorf hier hat seine eigene Geschichte mit mittelalterlichen, byzantinischen und Arbëreshë Einflüssen. Die Landschaft ist abwechslungsreich. Sie inkludiert so gegensätzliche Ausprägungen wie die Tyrrhenische Küstenregion und die Berge der zwei Nationalparks — „Appennino Lucano - Val d’agri - Lagonegrese“ und Pollino. Sowohl die geistlichen als auch die weltlichen Traditionen sind oft stark mit den Bodenschätzen der Region verbunden.
So kannst du inmitten eines Waldes oder auf einem Berggipfel ganz unerwartet auf einen malerischen Schrein stoßen. Oder du wohnst althergebrachten mystischen Riten bei, wie etwa einer „Baumhochzeit“, einem jährlichen Festival in der Region. In der südwestlichen Basilikata ist man stets von unberührter Natur umgeben. Das Tempo ist langsam, die Geräusche ländlich, die Verköstigung authentisch. Generell hat Essen einen hohen sozialen Stellenwert und die Region ist für ihre einzigartigen Produkte und hausgemachten Gerichte bekannt.

Ein Spaziergang im Park

Der Nationalpark Pollino beeindruckt mit außergewöhnlichen Berggipfeln und saftig-grünen Wipfeln.

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Ein Spaziergang im Park

Ursprünglich wurde Pollino 1985 als Regionalpark erschaffen. 1989 wurde er dann offiziell zum Naturschutzgebiet. Er erstreckt sich über zwei italienische Regionen, Kalabrien und Basilikata, und umfasst 192.565 Hektar Fläche.

Der Park bietet eine beeindruckende und abwechslungsreiche Naturkulisse. Man findet sowohl luftige Berggipfel als auch saftig-grüne Wälder und damit auch eine Flora, die zu den abwechslungsreichsten Süditaliens zählt. Die Vegetationsvielfalt ist wohl das Hauptmerkmal der Region. Das Spektrum an Landschaften umfasst mediterranes Unterholz, Buchenwälder, hoch liegende Grasebenen, auf denen Enzian und Affodil blühen, sowie eine Vielzahl an Eichenwäldern, darunter das sogenannte „farnetto“.

Dank der Vielfalt und Fülle an medizinischen Kräutern in der Region geht man davon aus, dass der Name des Pollino-Massivs auf den griechischen Gott der Gesundheit Apollo zurückgeht.

Die Perle des Tyrrhenischen Meeres

Das kleine Küstendorf Maratea wird oft als die Perle des tyrrhenischen Meeres bezeichnet.

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Die Perle des Tyrrhenischen Meeres

Maratea ist zweifelsohne eines der schönsten Küstendörfer Süditaliens. Der Ort, der bereits in der Bronzezeit gegründet wurde, liegt auf den Hängen des San Biagio und bietet einen atemberaubenden Ausblick über den Golf von Policastro.

In Maratea alleine stehen 44 Kirchen — eine beeindruckende Anzahl für einen kleinen Küstenort. Außerdem gibt es sechs Wachtürme entlang der Küste, einen malerischen Hafen und die „Grotta delle Meraviglie“, die Höhle der Wunder.

Vor allem ist Maratea aber für die „Cristo Redentore“ Statue, den „Christus von Maratea“, bekannt. Die Statue aus Carrara-Marmor steht auf dem Gipfel des Berges San Biagio. Sie ist die dritthöchste Jesusstatue in ganz Europa und die fünfthöchste der Welt. Sie ragt 21,20 Meter in die Höhe, wobei der Kopf allein auf 3 Meter kommt und die Armspannweite von Fingerspitze zu Fingerspitze 19 Meter misst.

Mehr Informationen: Maratea Municipality

Die süßen, knusprigen Peperoni aus Basilikata

Als rot-violette Girlanden dekorieren die sogenannten Senise-Peperoni im Sommer die Gässchen der historischen Stadtzentren

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Die süßen, knusprigen Peperoni aus Basilikata

Als rot-violette Girlanden dekorieren die sogenannten Senise-Peperoni im Sommer die Gässchen der historischen Stadtzentren. Und sobald sie von der Sonne ausreichend getrocknet sind, verfeinern sie eine Bandbreite an klassischen lukanischen Gerichten.

Die „Peperoni Cruschi di Senise IGP“  sind ein Produkt mit geschützter geografischer Angabe (Indicazione Geografica Protetta). Im lokalen Dialekt werden sie einfach „cruschi“, also knusprig, genannt. Die namensgebende Knusprigkeit kommt vom vorsichtigen Austrocknen in der Sonne, wofür die Peperoni zu langen Girlanden aufgefädelt werden, die man „nzerte“ nennt. Diese Peperoni-Girlanden hängen dann in den historischen Dörfern der Basilikata von den Balkonen und dekorieren die Gässchen.

Dank ihres leicht süßlichen Geschmacks eignen sich die Peperoni Cruschi di Senise gleichermaßen für Vorspeisen wie Hauptgänge. Cruschi werden oft auch mit „strascinati“ assoziiert, einer in Süditalien beliebten Pastaform. Strascinati werden mit ein wenig gesalzenem Ricotta oder auch der regionalen Spezialität „baccalà“, einem getrockneten und gesalzenen Kabeljau, und eben den Peperoni Cruschi serviert. Die Peperoni schmecken aber auch hervorragend, wenn man sie einfach nur mit Ei und Würstchen anbrät.

Im August werden die „heiligen Tage der Senise Peperoni“ gefeiert. Da kann man dann die knusprigen Peperoni in einer Vielzahl einfallsreicher kulinarischer Erfindungen kosten.

Mehr Informationen findest du hier: Facebook Fanpage

Ein Baum mit Rüstung

Diese spezielle Kiefer kommt nur am Balkan und in Süditalien, konkret in den Apenninen von Kalabrien und Lukanien, vor.

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Ein Baum mit Rüstung

Pinus heldreichii, auch als Pinus leucodermis bekannt, wächst typischerweise nur am Balkan und eben hier in Italien, in den Apenninen von Kalabrien und Lukanien rund um den Nationalpark Pollino. Das Gebiet ist als Natura 2000 Schutzgebiet durch die EU geschützt und der Pinus Heldreichii wurde als Emblem des Nationalparks auserkoren.

Die hier vorkommende Pinienart kann sich hervorragend an das kalte, trockene Klima anpassen. Die Bäume haben eine dichte Krone und die Äste formen eine Art Flagge, um sich vor starken Winden zu schützen. Bei jüngeren Exemplaren ist die Rinde noch glatt, während sie sich bei älteren Bäumen in trapezförmige Platten aufsplittet. Dadurch erinnert die Rinde ein wenig an alte römische Rüstungungen, auf italienisch „lorica“, weshalb der italienische Name der Pinie auch „pino loricato“ ist. Auf deutsch heißt sie übrigens Panzerkiefer oder auch Schlangenhaut-Kiefer.

Warum Schlangenhaut-Kiefer? Die Äste tragen Narben, die von den herunterfallenden Nadeln verursacht werden. Dadurch entsteht ein marmorierter Effekt, der an die Haut einer Schlange erinnert.

Das Hauptmerkmal der Panzerkiefer ist jedoch ihre Fähigkeit, sich an die kalte Umgebung der höchsten Gipfel problemlos anzupassen. Dorthin wurde sie von der in niedrigeren Breiten vorherrschenden Buche vertrieben.

Sehr alte Panzerkiefern fallen vor allem durch ihre gespenstische Silhouette auf. Offiziell sind diese skelettartigen Bäume zwar schon tot, aber das Harz in der Borke verhindert den Zerfall und lässt sie weiterhin aufrecht stehen.

Mehr Informationen über die Panzerkiefer findest du hier: Pino Loricato

Entdecke die Schätze der südwestlichen Basilikata

Uralte Straßen, gemütliche Dörfer, atemberaubende Natur und hervorragende traditionelle Küche — was will man mehr?

Uralte Straßen, gemütliche Dörfer, atemberaubende Natur und hervorragende traditionelle Küche — was will man mehr? Die südwestliche Basilikata bietet alles, was du brauchst, um aus deiner Routine auszubrechen.

Mehr Informationen über die südwestliche Basilikata findest du auf unseren Webseiten:

www.lacittadelladelsapere.it
www.basilicataturistica.it